
Gestern habe ich mein letztes paper abgegeben und heute meinen letzten Tag im Maori Legal Services gehabt. Das heißt: Fertig!!!
Da wir gestern Nachmittag noch „Drinks and Nibbles“ in (und sponsored by) der Law School hatten, war ich erst gegen Mitternacht imstande einen Kuchen zu backen. Hat aber geklappt und ich konnte den Kuchen dann zum Abschieds-Morning-Tea im Office präsentieren. Nerissa, eine Kollegin hatte auch noch eine Schokotorte mit Erdbeeren besorgt. Dann musste ich ne Rede halten, danach hat eine Kollegin ne Rede auf mich gehalten, dann wurde gebetet und dann konnte endlich der Kuchen angeschnitten werden. Der Höhepunkt war dann, dass Nerissa eine Kette, die sie trug, abnahm und mir gab und mir alles Gute für die Zukunft wünschte. Ich war zunächst verwirrt, weil ich dachte, sie würde mir jetzt ihre eigene Kette schenken. Daraufhin wurde mir erklärt, dass die Kette, bevor sie übergeben wird, vom Herzen angewärmt werden muss. Deshalb hat Nerissa sie sich ne halbe Stunde vorher umgehängt und der Anhänger war dann auch wirklich warm als ich die Kette umgehängt bekam. Der Anhänger ist dem traditionellen Angelhaken nachempfunden. Als ich dann bemerkte, dass das ja „Save Travel“ bedeutet, laut den Touri-shops waren meine Kollegen amüsiert und haben mir den „wahren“ Hintergrund erzählt. Da es offenbar eine der wichtigsten Maori Legenden ist, erzähle ich sie auch euch… drum gebt fein acht…:
Maui, einTyp – halb Gott, halb Mensch – war mit seinen Brüdern im Kanu (waka) voll weit draussen aufm Meer. Dann hat er seinen Zauber-Angelhaken ausgeworfen und nach kurzer Zeit zog etwas an der Angelschnur. Für einen normalen Fisch war das Ziehen viel zu stark, so dass Maui seine Brüder zur Hilfe rufen musste. Nach vielem Zerren und Ziehen kam ein Stück Land zum Vorschein: die Nordinsel (Te Ika a Maui = der Fisch des Maui). Dann haben die Brüder über den Besitz des neuen Landes rumgestritten und dabei mit ihren Waffen auf dem Land/Fisch rumgehauen. Dadurch sind die Berge und Täler auf dem Land entstanden und deshalb sieht die Nordinsel von der Form her auch nicht mehr so ganz wie ein Fisch aus.
Wellington ist übrigens der Fischkopf und die Südinsel ist das Kanu von Maui (Te Waka a Maui).
Insgesamt wurde ich von meinen Kollegen ganz doll und auch glaubhaft gelobt. Mir kamen ehrlich gesagt beim Abschied fast die Tränen, weil alle so herzlich waren. Aber das ist auch mein genereller Eindruck von Maori: super-nett, offen, großzügig, ehrlich und vor allem sehr herzlich.
Die letzen Tage waren ansonsten ziemlich stressig, aber jetzt habe ich alles auf die Reihe gekriegt. Am Samstag, also in 3 Tagen, geht es los auf die Südinsel und am Sonntag zieht auch direkt mein Nachfolger in die Wohnung ein. Mein Auto habe ich heute auch schon verkauft an einen anderen deutschen Studenten. Übergabe ist dann im Dezember.
So, morgen mach ich dann Laundry-Day und werde schon mal mit Zimmer ausräumen und packen anfangen….
Da wir gestern Nachmittag noch „Drinks and Nibbles“ in (und sponsored by) der Law School hatten, war ich erst gegen Mitternacht imstande einen Kuchen zu backen. Hat aber geklappt und ich konnte den Kuchen dann zum Abschieds-Morning-Tea im Office präsentieren. Nerissa, eine Kollegin hatte auch noch eine Schokotorte mit Erdbeeren besorgt. Dann musste ich ne Rede halten, danach hat eine Kollegin ne Rede auf mich gehalten, dann wurde gebetet und dann konnte endlich der Kuchen angeschnitten werden. Der Höhepunkt war dann, dass Nerissa eine Kette, die sie trug, abnahm und mir gab und mir alles Gute für die Zukunft wünschte. Ich war zunächst verwirrt, weil ich dachte, sie würde mir jetzt ihre eigene Kette schenken. Daraufhin wurde mir erklärt, dass die Kette, bevor sie übergeben wird, vom Herzen angewärmt werden muss. Deshalb hat Nerissa sie sich ne halbe Stunde vorher umgehängt und der Anhänger war dann auch wirklich warm als ich die Kette umgehängt bekam. Der Anhänger ist dem traditionellen Angelhaken nachempfunden. Als ich dann bemerkte, dass das ja „Save Travel“ bedeutet, laut den Touri-shops waren meine Kollegen amüsiert und haben mir den „wahren“ Hintergrund erzählt. Da es offenbar eine der wichtigsten Maori Legenden ist, erzähle ich sie auch euch… drum gebt fein acht…:
Maui, einTyp – halb Gott, halb Mensch – war mit seinen Brüdern im Kanu (waka) voll weit draussen aufm Meer. Dann hat er seinen Zauber-Angelhaken ausgeworfen und nach kurzer Zeit zog etwas an der Angelschnur. Für einen normalen Fisch war das Ziehen viel zu stark, so dass Maui seine Brüder zur Hilfe rufen musste. Nach vielem Zerren und Ziehen kam ein Stück Land zum Vorschein: die Nordinsel (Te Ika a Maui = der Fisch des Maui). Dann haben die Brüder über den Besitz des neuen Landes rumgestritten und dabei mit ihren Waffen auf dem Land/Fisch rumgehauen. Dadurch sind die Berge und Täler auf dem Land entstanden und deshalb sieht die Nordinsel von der Form her auch nicht mehr so ganz wie ein Fisch aus.
Wellington ist übrigens der Fischkopf und die Südinsel ist das Kanu von Maui (Te Waka a Maui).
Insgesamt wurde ich von meinen Kollegen ganz doll und auch glaubhaft gelobt. Mir kamen ehrlich gesagt beim Abschied fast die Tränen, weil alle so herzlich waren. Aber das ist auch mein genereller Eindruck von Maori: super-nett, offen, großzügig, ehrlich und vor allem sehr herzlich.
Die letzen Tage waren ansonsten ziemlich stressig, aber jetzt habe ich alles auf die Reihe gekriegt. Am Samstag, also in 3 Tagen, geht es los auf die Südinsel und am Sonntag zieht auch direkt mein Nachfolger in die Wohnung ein. Mein Auto habe ich heute auch schon verkauft an einen anderen deutschen Studenten. Übergabe ist dann im Dezember.
So, morgen mach ich dann Laundry-Day und werde schon mal mit Zimmer ausräumen und packen anfangen….






Wir haben es nicht ganz bis Cairns geschafft, sondern nur bis 100 km davor zum Mission Beach. Dort ist es bereits richtig tropisch und wir haben ein paar Spaziergänge im Regenwald gemacht. Da ich die Pflanzenwelt dort so beeindruckend fand, deklariere ich das hiermit zu meinem schönsten Ferienerlebnis. 
