... und ich habe schon wieder seit über einen Monat nichts in meinen Blog geschrieben. Deshalb nun also eine Zusammenfassung der letzten Wochen:
In den Trimester-Ferien war ich mit Vera 10 Tage auf der Nordinsel unterwegs. Wir sind bis zum nördlichsten Punkt von Neuseeland gefahren. Die Highlights waren die riesigen Sanddünen im Norden und der Hotwater Beach in Coromandel. Das Gebiet auf dem sich die Sanddünen erstrecken ist riesig. Wir haben uns Sandb
oards ausgeliehen und sind dann darauf die Dünen runtergerutscht. Es war ein bisschen wie Schlitten fahren. An dem Hotwater Beach ist so eine Art heiße Quelle und bei Ebbe kann man sich ein Loch am Strand buddeln, was dann mit warmem Wasser vollläuft. Zwischendurch bin ich dann mal kurz ins Meer gerannt, aber auch ganz schnell wieder zurück zum warmen Loch. http://www.youtube.com/watch?v=1tN5gWUpr7A
Das Wetter war im Norden wesentlich wärmer als in Wellington, so dass wir sogar manchmal im T-shirt rumlaufen konnten. Wir waren auch kajaken im Bay of Islands und haben nicht gefroren, obwohl wir völlig durchnässt waren. Ein bisschen Glück mit der Sonne war auch dabei.
Auckland fand ich nicht so berauschend und bin im nachhinein froh mich für Wellington entschieden zu haben. Zwar ist Auckland wesentlich größer, aber irgendwie hat die Stadt keinen Stil.
In Wellington war es die letzten Wochen mitunter ziemlich kalt. Dass es in Neuseeland keinen Winter gibt, ist ein Gerücht. In meiner Wohnung sehe ich oftmals meinen eigenen Atem (keine Ahnung bei welcher Temperatur das der Fall ist, 8 Grad ?) und ich schlafe manchmal mit Bettdecke, Schlafsack, Fleecedecke, Wärmflasche, Fleecesocken, langer Hose, Fleecepulli. Außerdem wurden wir die letzten Wochen häufig von unseren Mäusen auf Trab gehalten und nachts in unseren Zimmern besucht. Ich finde das echt nicht witzig. Bei jedem kleinsten Geräusch nachts, denke ich, dass ne Maus in meinem Zimmer ist. Da wir glauben, dass sie durch ein Loch beim Abfluss des Geschirrspülers ins Haus kommen, habe ich alle Öffnungen um den Geschirrspüler herum mit Klebeband abgeklebt. Die letzten 3 Tage habe ich keine Maus gesichtet.
Ansonsten finde ich es ganz gut, dass meine Freunde, die ich aus unterschiedlichen Lebensabschnitten kenne, alle gut miteinander klarkommen. Karsten – von meinem Studium in Rostock, Claudi – vom Referendariat in Dortmund, Vera – von meinem Aufenthalt in San Francisco und Matt – mein Kletterpartner. Wie Claudia letzten Sonntag beim Koch- und DVD-Abend treffend bemerkte: „Wie Familie.“ Und Sean, mein Mitbewohner, ist für mich natürlich nach wie vor sehr wichtig. Wir verbringen sehr viel Zeit miteinander und verstehen uns super. Unser neuer Mitbewohner Bryce hat sich noch nicht so eingefügt. Er ist sehr introvertiert und meistens in seinem Zimmer. Sean war deshalb auch sehr froh, als ich aus dem Urlaub zurückkam, weil es irgendwie doof ist, alleine in dem großen Wohnzimmer rumzusitzen. Wir haben beide das Gefühl, dass Bryce sich im Flatmate-Interview anders dargestellt hat, als er ist.
Die Arbeit an meinem 15 000 Worte Paper (ca. 50 Seiten) zieht sich in die Länge und so langsam weiß ich echt nicht mehr, was ich da noch reinschreiben soll. Dummerweise hab ich erst 10 000 Worte geschafft. Das Thema ist ja eigentlich interessant „E-mail monitoring in the workplace“ und ich vergleiche US, UK und NZ, aber nach ein paar Wochen hat man echt von jedem Thema genug und will nur noch fertig werden. Ich freue mich schon auf mein Praktikum beim Maori-Legal-Service, was ich Mitte August beginne.
In den Trimester-Ferien war ich mit Vera 10 Tage auf der Nordinsel unterwegs. Wir sind bis zum nördlichsten Punkt von Neuseeland gefahren. Die Highlights waren die riesigen Sanddünen im Norden und der Hotwater Beach in Coromandel. Das Gebiet auf dem sich die Sanddünen erstrecken ist riesig. Wir haben uns Sandb
oards ausgeliehen und sind dann darauf die Dünen runtergerutscht. Es war ein bisschen wie Schlitten fahren. An dem Hotwater Beach ist so eine Art heiße Quelle und bei Ebbe kann man sich ein Loch am Strand buddeln, was dann mit warmem Wasser vollläuft. Zwischendurch bin ich dann mal kurz ins Meer gerannt, aber auch ganz schnell wieder zurück zum warmen Loch. http://www.youtube.com/watch?v=1tN5gWUpr7ADas Wetter war im Norden wesentlich wärmer als in Wellington, so dass wir sogar manchmal im T-shirt rumlaufen konnten. Wir waren auch kajaken im Bay of Islands und haben nicht gefroren, obwohl wir völlig durchnässt waren. Ein bisschen Glück mit der Sonne war auch dabei.
Auckland fand ich nicht so berauschend und bin im nachhinein froh mich für Wellington entschieden zu haben. Zwar ist Auckland wesentlich größer, aber irgendwie hat die Stadt keinen Stil.In Wellington war es die letzten Wochen mitunter ziemlich kalt. Dass es in Neuseeland keinen Winter gibt, ist ein Gerücht. In meiner Wohnung sehe ich oftmals meinen eigenen Atem (keine Ahnung bei welcher Temperatur das der Fall ist, 8 Grad ?) und ich schlafe manchmal mit Bettdecke, Schlafsack, Fleecedecke, Wärmflasche, Fleecesocken, langer Hose, Fleecepulli. Außerdem wurden wir die letzten Wochen häufig von unseren Mäusen auf Trab gehalten und nachts in unseren Zimmern besucht. Ich finde das echt nicht witzig. Bei jedem kleinsten Geräusch nachts, denke ich, dass ne Maus in meinem Zimmer ist. Da wir glauben, dass sie durch ein Loch beim Abfluss des Geschirrspülers ins Haus kommen, habe ich alle Öffnungen um den Geschirrspüler herum mit Klebeband abgeklebt. Die letzten 3 Tage habe ich keine Maus gesichtet.
Ansonsten finde ich es ganz gut, dass meine Freunde, die ich aus unterschiedlichen Lebensabschnitten kenne, alle gut miteinander klarkommen. Karsten – von meinem Studium in Rostock, Claudi – vom Referendariat in Dortmund, Vera – von meinem Aufenthalt in San Francisco und Matt – mein Kletterpartner. Wie Claudia letzten Sonntag beim Koch- und DVD-Abend treffend bemerkte: „Wie Familie.“ Und Sean, mein Mitbewohner, ist für mich natürlich nach wie vor sehr wichtig. Wir verbringen sehr viel Zeit miteinander und verstehen uns super. Unser neuer Mitbewohner Bryce hat sich noch nicht so eingefügt. Er ist sehr introvertiert und meistens in seinem Zimmer. Sean war deshalb auch sehr froh, als ich aus dem Urlaub zurückkam, weil es irgendwie doof ist, alleine in dem großen Wohnzimmer rumzusitzen. Wir haben beide das Gefühl, dass Bryce sich im Flatmate-Interview anders dargestellt hat, als er ist.
Die Arbeit an meinem 15 000 Worte Paper (ca. 50 Seiten) zieht sich in die Länge und so langsam weiß ich echt nicht mehr, was ich da noch reinschreiben soll. Dummerweise hab ich erst 10 000 Worte geschafft. Das Thema ist ja eigentlich interessant „E-mail monitoring in the workplace“ und ich vergleiche US, UK und NZ, aber nach ein paar Wochen hat man echt von jedem Thema genug und will nur noch fertig werden. Ich freue mich schon auf mein Praktikum beim Maori-Legal-Service, was ich Mitte August beginne.