Meine kleine Reise nach Wellington zusammen mit Claudia (Freundin aus dem Referendariat) führte uns zunächst nach Singapura. 
Nachdem ich meinen verbeulten neuen Koffer vom Förderband genommen hatte, ging es auf zum Taxistand. Der Taxifahrer kannte die Adresse unseres Hostels nicht. Zum Glück hatten wir die Wegbeschreibung mit ausgedruckt. Das Hostel war sauber und schön tropisch warm.
Nach der Ankunft in den Abendstunden wollten wir noch mal fix los um Wasser und Essen zu kaufen. Aus dem „fix“ wurde leider nix. Claudi hatte den Zimmerschlüssel zwischen die Sofakissen gemölt. Die nicht enden wollende Suche inkl. mehrmaligem Durchwühlen der Koffer und aller Taschen kostete einige Nerven, aber Ende gut, alles gut.
Und sonst…
In Singapur wird wegen der Terrorgefahr in U-Bahnen mächtig rumgestresst. Es werden Videos von den Explosionen in London und Madrid gezeigt unter dem Motto „terrorism is real“ und dann folgen umfangreiche Verhaltensvideos für den Ernstfall. Ständig werden Warnungen durchgesagt, dass man auf herumstehende Gepäckstücke achten soll, weil da ja ne Bombe drin sein könnte. Und die Gefahr ist schließlich überall!
Linksverkehr zieht im übrigen auch andere Verhaltensweisen nach sich: auf Rolltreppen heißt es „links stehen, rechts gehen“ und wenn 2 Leuten auf einem engen Gang zusammentreffen, weichen Deutsche automatisch nach rechts aus, die anderen nach links, so dass man immer noch nicht aneinander vorbeikommt.
Singapur ist sehr sauber und sehr westlich.
Es gibt allerdings auch wesentlich mehr Verbote als bei uns. Zum Beispiel darf man nicht innerhalb von Bahnhöfen essen oder trinken. Wir haben uns schon etwas gewundert, warum uns die Leute auf dem Bahnsteig so ungläubig ansahen, als wir Müsliriegel aßen. Als ich dann Cheryl traf (kenn ich aus SF, kommt ursprünglich aus Singapur und war gerade auf Heimaturlaub dort) und dazu befragte, war sie ziemlich schockiert, dass wir das getan hatten. Es steht zwar nicht die Todesstrafe darauf, aber eine sehr hohe Geldstrafe.
Die Menschen sind insgesamt sehr offen und freundlich und laufen nicht vor mir weg, so wie in Japan. Überhaupt ist die Globalisierung sehr gegenwärtig. Es gibt Ikea, Esprit, Zara, Ricola-Bonbons, Kinderschokolade und alles was man sonst so kennt. Lediglich beim Essen haben mir die Gerüche manchmal den Magen verschlossen, besonders in Chinatown und ich habe mich sofort an Christians Erzählungen von Shanghai erinnert und konnte seine Übelkeit gut nachvollziehen.
Für Singapur sind 3 Tage völlig ausreichend. Für immer da wohnen möchte ich nicht. Auch nicht für 3 Monate. In Singapur ist außerdem für mich jeder Tag ein „bad hair day“, weil sich meine Haare wegen der hohen Luftfeuchtigkeit wie verrückt kringeln.
Eigentlich wussten wir am dritten Tag schon kaum noch was wir machen sollten. Wir hatten schon alle Standard-Sachen durch:
Chinatown inklusive chin. Neujahrsfest,
Little India, Hafen, Innenstadt,
Sentosa (Insel, die an Singapur dran ist, mit nettem Strand und Cafe-del-mar-Kopie Bars, und natürlich ein paar Vergnügungsattraktionen),
Night-Safari im Zoo (man wurde mit ner Bahn durch den Zoo gefahren; die Tiere waren zwar angleuchtet, aber nicht alle waren da, wo die Scheinwerfer waren; diese Situation kombiniert mit
meiner Kurzsichtigkeit war so lala)
Wenn man mehr Zeit hätte, wäre sicherlich der Urwald Richtung Malaysia noch ganz interessant gewesen.
Und weiter…
ging es dann nach ein paar Visa-problemen mit Zwischenstop in Darwin, Cairns, Sydney nach Neuseeland. Der erste Flug war mit einer Billig-Airline, deren Sitze nur für Kinder und Asiaten geeignet waren. Als Ausgleich dafür waren die Stewardessen sehr darum bemüht alle Passagiere mit Alkohol abzufüllen, wozu auch alle bereit waren, um die Knie vom Hintermann im Rücken besser ertragen zu können. Die ersten 2 Flüge ging es mir auch noch super dank Tiger Beer, danach hatte ich auch auf der Erde das Gefühl in einem schwankenden Flugzeug zu sitzen. Ich bekam wacklige Knie und hab mit kreidebleichem Gesicht sehr viel Zeit auf der Flughafen-Toilette verbracht. Zum Glück ging es mir nach dem Konsum von Claudis Flugübelkeitsreisekaugummis und Immodium Akut wieder besser. Wir wurden am späten Abend von einem Mädel von der Uni in Wellington vom Flughafen abgeholt und in unser Hostel chauffiert.
mehr Fotos: www.flickr.com/photos/52466173@N00/
Nachdem ich meinen verbeulten neuen Koffer vom Förderband genommen hatte, ging es auf zum Taxistand. Der Taxifahrer kannte die Adresse unseres Hostels nicht. Zum Glück hatten wir die Wegbeschreibung mit ausgedruckt. Das Hostel war sauber und schön tropisch warm.
Nach der Ankunft in den Abendstunden wollten wir noch mal fix los um Wasser und Essen zu kaufen. Aus dem „fix“ wurde leider nix. Claudi hatte den Zimmerschlüssel zwischen die Sofakissen gemölt. Die nicht enden wollende Suche inkl. mehrmaligem Durchwühlen der Koffer und aller Taschen kostete einige Nerven, aber Ende gut, alles gut.
Und sonst…
In Singapur wird wegen der Terrorgefahr in U-Bahnen mächtig rumgestresst. Es werden Videos von den Explosionen in London und Madrid gezeigt unter dem Motto „terrorism is real“ und dann folgen umfangreiche Verhaltensvideos für den Ernstfall. Ständig werden Warnungen durchgesagt, dass man auf herumstehende Gepäckstücke achten soll, weil da ja ne Bombe drin sein könnte. Und die Gefahr ist schließlich überall!
Linksverkehr zieht im übrigen auch andere Verhaltensweisen nach sich: auf Rolltreppen heißt es „links stehen, rechts gehen“ und wenn 2 Leuten auf einem engen Gang zusammentreffen, weichen Deutsche automatisch nach rechts aus, die anderen nach links, so dass man immer noch nicht aneinander vorbeikommt.
Singapur ist sehr sauber und sehr westlich.
Es gibt allerdings auch wesentlich mehr Verbote als bei uns. Zum Beispiel darf man nicht innerhalb von Bahnhöfen essen oder trinken. Wir haben uns schon etwas gewundert, warum uns die Leute auf dem Bahnsteig so ungläubig ansahen, als wir Müsliriegel aßen. Als ich dann Cheryl traf (kenn ich aus SF, kommt ursprünglich aus Singapur und war gerade auf Heimaturlaub dort) und dazu befragte, war sie ziemlich schockiert, dass wir das getan hatten. Es steht zwar nicht die Todesstrafe darauf, aber eine sehr hohe Geldstrafe.
Die Menschen sind insgesamt sehr offen und freundlich und laufen nicht vor mir weg, so wie in Japan. Überhaupt ist die Globalisierung sehr gegenwärtig. Es gibt Ikea, Esprit, Zara, Ricola-Bonbons, Kinderschokolade und alles was man sonst so kennt. Lediglich beim Essen haben mir die Gerüche manchmal den Magen verschlossen, besonders in Chinatown und ich habe mich sofort an Christians Erzählungen von Shanghai erinnert und konnte seine Übelkeit gut nachvollziehen.
Für Singapur sind 3 Tage völlig ausreichend. Für immer da wohnen möchte ich nicht. Auch nicht für 3 Monate. In Singapur ist außerdem für mich jeder Tag ein „bad hair day“, weil sich meine Haare wegen der hohen Luftfeuchtigkeit wie verrückt kringeln.
Eigentlich wussten wir am dritten Tag schon kaum noch was wir machen sollten. Wir hatten schon alle Standard-Sachen durch:
Little India, Hafen, Innenstadt,
Sentosa (Insel, die an Singapur dran ist, mit nettem Strand und Cafe-del-mar-Kopie Bars, und natürlich ein paar Vergnügungsattraktionen),
Night-Safari im Zoo (man wurde mit ner Bahn durch den Zoo gefahren; die Tiere waren zwar angleuchtet, aber nicht alle waren da, wo die Scheinwerfer waren; diese Situation kombiniert mit
Wenn man mehr Zeit hätte, wäre sicherlich der Urwald Richtung Malaysia noch ganz interessant gewesen.
Und weiter…
ging es dann nach ein paar Visa-problemen mit Zwischenstop in Darwin, Cairns, Sydney nach Neuseeland. Der erste Flug war mit einer Billig-Airline, deren Sitze nur für Kinder und Asiaten geeignet waren. Als Ausgleich dafür waren die Stewardessen sehr darum bemüht alle Passagiere mit Alkohol abzufüllen, wozu auch alle bereit waren, um die Knie vom Hintermann im Rücken besser ertragen zu können. Die ersten 2 Flüge ging es mir auch noch super dank Tiger Beer, danach hatte ich auch auf der Erde das Gefühl in einem schwankenden Flugzeug zu sitzen. Ich bekam wacklige Knie und hab mit kreidebleichem Gesicht sehr viel Zeit auf der Flughafen-Toilette verbracht. Zum Glück ging es mir nach dem Konsum von Claudis Flugübelkeitsreisekaugummis und Immodium Akut wieder besser. Wir wurden am späten Abend von einem Mädel von der Uni in Wellington vom Flughafen abgeholt und in unser Hostel chauffiert.
mehr Fotos: www.flickr.com/photos/52466173@N00/
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